Kaiserschnitt – Gibt es Risiken?

Auch wenn ein Kaiserschnitt eine Operation ist, die bereits millionenfach durchgeführt wurde und diese schon einen Routineeingriff darstellt, so sind dennoch Risiken vorhanden, auch wenn diese klein sind. Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder der Natur und dennoch könnten Komplikationen entstehen, die akut auftreten können.

Das Risiko für die Mutter bei einem Kaiserschnitt
Ohne Risiken kann keine Operation durchgeführt werden, denn es ist niemand gefeit davor, dass Komplikationen entstehen könnten, die nicht vorhersehbar sind. Obwohl schon, bevor die Geburt durch eine Operation eingeleitet wird, die Mutter mit Antibiotika behandelt wird, könnten Wundheilungsstörungen auftreten oder sich die Wunde entzünden. Aber auch nachfolgende Risiken könnten entstehen, so dass die Gebärmutter durch den Eingriff bei der nächsten Schwangerschaft reißen könnte, was auch nicht absehbar wäre, aber dennoch sind die Risiken sehr klein, obwohl diese nie außer Betracht zu setzen sind.

Das Risiko für das Kind
Die Risikobereitschaft bei einer Geburt mit Kaiserschnitt erhöht sich, wenn die natürliche Entbindung nicht durchgeführt werden kann und die Mutter sich einer Operation unterziehen muss. Gerade bei einer Frühgeburt sind die Organe des Kindes noch nicht ausgereift, was eine Schwierigkeit darstellen könnte. Dadurch könnte es passieren, dass das Baby danach an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden muss. Gerade bei einer Operation ist es der Fall, dass die Babys nicht auf das eigene Atmen vorbereitet werden. Beim normalen Geburtsvorgang wird dem Baby im Geburtskanal die Flüssigkeit aus den Lungen gepresst, so dass es danach selbstständig zu atmen beginnt. Auch hier muss das Neugeborene für einige Zeit an das Beatmungsgerät angeschlossen werden.

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