Wie wichtig ist Muttermilch?

Muttermilch ist das Beste, was eine Mutter ihrem Kind, auf dem Weg ins Leben, mitgeben kann.

Beginnend mit dem Kolostrum (Vormilch, kommt direkt nach der Entbindung), wird das Baby von der Mutter, über ihre Milch, mit allen nötigen Vitaminen und Abwehrstoffen, versorgt. Muttermilch wirkt im Vergleich zu normaler Babymilch, wie ein antibiotischer Cocktail, versehen mit allen Abwehrstoffen der Mutter. Man merkt diese Wirkung allein daran, das stillende Mütter, leicht entzündete Babyaugen (was häufig vorkommt), lediglich mit einem Tropfen (wie Augentropfen zu verwenden), ihrer Milch heilen.

Erhöhte Allergiegefahr, bei Flaschenkindern?
Kinder die mit herkömmlicher Babymilch gefüttert wurden, neigen, laut Studien, eher zu Allergien, als gestillte Kinder. Der Prozentsatz, der Kinder, die an plötzlichem Kindstod sterben, soll laut einiger Studien, bei gestillten Kindern ebenfalls geringer sein, als bei Flaschenkindern. Als Grund wird angegeben, das in der Muttermilch vorkommende Fettsäuren, in Fläschchennahrung nicht vorhanden sind, daher läuft die Verknüpfung mancher Nervenenden im Gehirn langsamer ab.

Das, das Abwehrsystem gestillter Kinder stabiler ist, als bei ungestillten, ist bewiesen. Gestillte Kinder neigen weniger zu Übergewicht, als Flaschenkinder. Die Natur hat es so eingerichtet, das ein Kind seine Nährstoffe und Kalorien (pro Brust) am Anfang der Stillphase erhält, je länger und fester es saugt, desto geringer wird die Nährstoffdichte. Am Ende wird nur noch der Durst gestillt. Babymilch ist gleichbleibend mit Kalorien gesättigt.

Eine Mutter, die ihr Kind stillt, braucht sich nie Vorwürfe zu machen, ihm nicht alles Gute gegeben zu haben. Sollte das Stillen sich mal als schwierig gestalten, einfach bei einer Hebamme nachfragen, sie sind sehr kompetent und reich an Erfahrung.

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